Am Nachmittag des 20. August hörte sich Xi Jinping, Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, Präsident der Volksrepublik China und Vorsitzender der Zentralen Militärkommission, in Lhasa einen Arbeitsbericht des Parteikomitees und der Regierung der Autonomen Region Tibet an und hielt eine wichtige Rede. Er war an der Spitze einer Delegation der Zentralregierung angereist, um an den Feierlichkeiten zum 60. Jahrestag der Gründung der Autonomen Region Tibet teilzunehmen.

Xi Jinping bei einer Ansprache in Lhasa

Autonome Region Tibet

Die Autonome Region Tibet ist ein gebirgiges Gebiet im Südwesten Chinas, das seit Jahrtausenden besiedelt ist. Sie verfügt über eine einzigartige Geschichte und Kultur, die stark vom tibetischen Buddhismus geprägt ist. Tibet wurde im 13. Jahrhundert in die Yuan-Dynastie eingegliedert und wird heute als autonome Region innerhalb der Volksrepublik China verwaltet. Die Region ist bekannt für ihre spirituellen Wahrzeichen, darunter den Potala-Palast, und ihre hochgelegene Hochebene.

Lhasa

Lhasa ist die historische Hauptstadt Tibets und ein bedeutendes religiöses Zentrum, das vor allem für den Potala-Palast bekannt ist, den ehemaligen Winterwohnsitz der Dalai Lamas. Die im 7. Jahrhundert gegründete Stadt wurde zum Herz des tibetischen Buddhismus und ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Sie bleibt ein zutiefst spirituelles Reiseziel, das sich um den heiligen Jokhang-Tempel dreht.