Über 3.000 Brotsorten in Deutschland – der Grund wird Sie überraschen!

Deutschland gilt als die Brothauptstadt der Welt. Hier werden über 3.200 offiziell anerkannte Sorten hergestellt.

Deutschland wird offizielle „Brothauptstadt“ der Welt

Berichten zufolge wurde Deutschland der Status der offiziellen Brothauptstadt der Welt verliehen. In diesem Land ist Brot nicht nur ein Nahrungsmittel, sondern ein wichtiger Bestandteil der Lebensart der Menschen. Es nimmt einen zentralen Platz in der täglichen Ernährung der Bevölkerung ein. Bisher hat kein anderes Land der Welt Deutschland in dieser Hinsicht übertroffen.

Offiziellen Quellen zufolge sind in Deutschland über 3.200 Brotsorten registriert. Bei der Brotherstellung werden Weizenmehl, Roggen, Vollkorn und verschiedene Saaten verwendet. Das als „Vollkornbrot“ bekannte Produkt ist besonders beliebt und wird aus Roggenvollkorn hergestellt. Eine weitere bekannte Sorte ist „Pumpernickel“, das leicht süßlich schmeckt und eine dunkel-schwarze Farbe hat. Handwerker backen dieses Brot bei sehr niedriger Hitze über einen langen Zeitraum. Zum Frühstück sind vor allem die speziellen Brötchen namens „Brötchen“ sehr begehrt.

Aufgrund der vielfältigen Geschmacksrichtungen und besonderen Größen ist das deutsche Brot weltweit zu einer Attraktion geworden. Auch Touristen besuchen Bäckereien, um diese einzigartigen Backwaren zu genießen.

Interessante Geschichte der Brotkultur in Portugal und Indien

Diese Entwicklung fällt in eine Zeit, in der weltweit vermehrt über traditionelle Essgewohnheiten geforscht wird. Dabei werden immer wieder neue Erkenntnisse über die alten Ernährungsweisen verschiedener Länder gewonnen. Die Kunst, Getreide zu fermentieren, um Brot herzustellen, ist jahrhundertealt. Die ältesten Nachweise für die Brotherstellung wurden in der nordöstlichen Wüste Jordaniens gefunden – an einem Fundort der Natufien-Kultur, der etwa 14.500 Jahre alt ist. In Ägypten wurde Brot um 4000 v. Chr. zufällig entdeckt, als ein Koch Teig liegen ließ und dieser zu gären begann.

Einführung durch portugiesische Herrscher in Goa und Mumbai

Den Angaben zufolge geht die Einführung des Brotes in Indien auf europäische Reisende zurück. Im Jahr 1498 erreichte Vasco da Gama die Küste Indiens. Zwölf Jahre später errichtete Portugal seine Herrschaft über Goa an der Westküste Indiens. Die portugiesischen Herrscher waren es gewohnt, täglich Brot zu essen. Da sie einen Mangel an diesem Grundnahrungsmittel in der Region feststellten, begannen sie mit der Produktion in Goa. Die benötigten Zutaten waren damals nicht leicht erhältlich, weshalb die Portugiesen ein Experiment wagten: Sie gaben dem Mehl einige Tropfen Palmwein (Toddy) anstelle von Hefe bei. Dieses erfolgreiche Experiment führte zur Geburt des „Pao“ in Indien. Dieses lokale Brot wurde in heißen Öfen gebacken, und selbst heute ist es in Mumbai und Goa noch sehr beliebt. Diese traditionellen Methoden sind bis in die Neuzeit lebendig geblieben.

Die Wissenschaft der Fermentation und der Einfluss der Moderne

Offiziellen Quellen zufolge beruht der wissenschaftliche Prozess der Fermentation auf jahrelanger Forschung. Der berühmte französische Wissenschaftler Louis Pasteur erklärte diesen Vorgang im Jahr 1840. Erst danach begann die systematische Anwendung der wissenschaftlichen Methode der Teiglockerung in Bäckereien weltweit. Diese Entdeckung revolutionierte die Backindustrie. Deutschland bewahrt bis heute seine traditionelle Backkunst und die Regierung schützt diese Industrie besonders.

Auch in Indien legen die Menschen, selbst während Wahlen und anderer politischer Aktivitäten, großen Wert auf ihre Esskultur. Deutsche Backwaren sind auf dem globalen Lebensmittelmarkt sehr gefragt. Mit der Zeit jedoch sind gesundheitsbewusste Menschen zunehmend von Vollkorn- und Bio-Produkten angezogen. Täglich sind neue Innovationen im Bäckereigewerbe zu beobachten. Mit seiner erstaunlichen Vielfalt von über 3.000 Brotsorten hält Deutschland eine Spitzenposition auf dem Weltmarkt.