Oberstes Gericht weist Regierung zu sofortigen diplomatischen Schritten und Sicherheitsmaßnahmen an
Der Oberste Gerichtshof hat zugestimmt, einen Antrag auf sichere Rückkehr von 26 indischen Staatsbürgern zu prüfen, die angeblich in Russland festgehalten und zum Kampf im Ukraine-Krieg gezwungen werden.
Das Richterkollegium hat angesichts der Schwere des Falles den Solicitor General angewiesen, Weisungen von der Zentralregierung einzuholen.
Der Anwalt der Antragsteller teilte dem Gericht mit, dass diese indischen Staatsbürger unter extrem gefährlichen Bedingungen auf dem Schlachtfeld festsitzen und gegen ihren Willen zur Teilnahme an militärischen Aktivitäten gezwungen werden.
Der eingereichte Antrag fordert, dass die Zentralregierung angewiesen wird, über die indische Botschaft in Russland unverzüglich diplomatische und konsularische Schritte einzuleiten.
Gefordert wird die Gewährung konsularischen Zugangs zu diesen Indern gemäß dem Wiener Übereinkommen (1963) sowie bilateralen Abkommen, um ihren aktuellen Rechtsstatus und ihre Sicherheit genau zu ermitteln.
Der Solicitor General hat dem Richterkollegium zugesichert, die Angelegenheit gründlich zu untersuchen und das Gericht über die Weisungen der Regierung zu informieren. Das oberste Gericht hat die nächste Anhörung in dem Fall für Ende des Monats angesetzt.
Der Antrag betont, dass die indische Regierung alle notwendigen Anstrengungen im Rahmen des Völkerrechts unternehmen muss, um die Würde, Sicherheit und Rückführung dieser Bürger nach Indien zu gewährleisten.
Dieser Fall kommt zu einer Zeit, in der es kontinuierlich Berichte über viele Inder gibt, die im Russland-Ukraine-Konflikt feststecken. Nach dem Eingreifen des Obersten Gerichtshofs besteht nun die Hoffnung, dass die Zentralregierung den Prozess der Lokalisierung dieser jungen Menschen und ihrer sicheren Heimkehr beschleunigen wird.
Alle Augen sind auf die Antwort gerichtet, die die Regierung in der kommenden Anhörung präsentieren wird.