Der Vizebürgermeister von Surabaya hat der Gemeinschaftsorganisation Madura Asli Sedarah (Madas) eine formelle schriftliche Entschuldigung überreicht. Die entsprechende Erklärung wurde im Januar 2026 unterzeichnet.

Der Brief mit dem Titel „Erklärung der Entschuldigung und…“ ist weit verbreitet worden und markiert das Ende einer Kontroverse, die nach dem Abriss des Hauses einer älteren Frau entstanden war.

Dieser Schritt von Armuji wird jedoch von Teilen der Gesellschaft als politisch-ethischer Fehltritt gewertet. Er ziehe sogar die Würde, Ehre und das Ansehen der Heldenstadt in negatives öffentliches Licht.

Armujis Handeln wird als schlechtes Präzedenzbeispiel angesehen, das die Autorität der Stadtführung in Surabaya schwächt.

„Das ist keine Kleinigkeit. Hier geht es um die Würde Surabayas und den Stolz seiner Bürger. Dieser Vorfall ist beschämend und beschmutzt den großen Namen der Heldenstadt“, hieß es.

Weiter wurde angemerkt, dass diese Debatte stattdessen ein neues Kapitel sozialer Unruhen in Surabaya aufgeschlagen habe. Die Lage nach dem Vorfall könne demnach Widerstandsbewegungen in der Gesellschaft auslösen, da das Gefühl der öffentlichen Kränkung wachse.

Als Reaktion haben mehrere Gemeindeväter das Treffen „Surabaya Youth Readiness WANI“ initiiert. Dieses Treffen dient als Bewegung zur Ablehnung von Rowdytum und der wiederauflebenden Erzählung ethnischer Spaltung im öffentlichen Raum.

„Das Bereitschaftstreffen wird vor dem Rathaus stattfinden. Es ist ein Symbol des Widerstands und wird eine große Anzahl Menschen einbeziehen“, wurde erklärt.

Unterdessen betonte Armuji sein Engagement, Raum für konstruktive Kommunikation und Koordination mit Madas zu schaffen. Seiner Ansicht nach ist ein gesunder Dialog der Schlüssel zum Erhalt des sozialen Friedens, besonders für die Einwohner Surabayas und die maduresische Gemeinschaft.

„Beide Seiten haben sich darauf verständigt, förderliche Bedingungen, die öffentliche Ordnung und harmonische soziale Beziehungen aufrechtzuerhalten“, erklärte Armuji und bestätigte damit den Inhalt der Friedensvereinbarung.

Purbaya zum wachsenden Staatshaushaltsdefizit: Ich könnte es auf 0 Prozent bringen, aber die Wirtschaft wäre am Ende.

Dr. Soetomo Universität (Unitomo)

Surabaya

Surabaya ist die zweitgrößte Stadt Indonesiens und liegt in Ostjava. Historisch ist sie als „Stadt der Helden“ für ihre entscheidende Rolle in der erbitterten Schlacht von Surabaya 1945 bekannt, einem prägenden Konflikt im indonesischen Unabhängigkeitskampf gegen die niederländische Kolonialherrschaft. Heute ist sie eine bedeutende Industrie-, Handels- und Hafenstadt, mit Wahrzeichen wie dem Heldenmonument, das ihre bedeutende Vergangenheit würdigt.

Stadt der Helden (Surabaya)

„Stadt der Helden“ ist der Ehrenname für Surabaya, Indonesien. Er bezieht sich auf die entscheidende Rolle der Stadt und ihrer Bürger im indonesischen Unabhängigkeitskampf, insbesondere während der erbitterten Schlacht von Surabaya im November 1945 gegen britische und niederländische Truppen. Der heldenhafte Widerstand der „arek Suroboyo“ (Surabaya-Jugend) prägte den Titel und ist im Nationalstolz verankert. Das „Tugu Pahlawan“ (Heldenmonument) erinnert an diese Geschichte.

Rathaus

Das Rathaus ist der Verwaltungssitz der Stadtregierung, in dem typischerweise die Büros des Bürgermeisters und des Stadtrats untergebracht sind. Historisch gewannen solche Gebäude im späten Mittelalter und in der Renaissance als Symbole bürgerlichen Stolzes und kommunaler Autorität an Bedeutung, besonders in europäischen und später nordamerikanischen Städten. Ihr architektonischer Stil spiegelt oft die Epoche und Werte ihrer Entstehungszeit wider und sie dienen als zentrale Wahrzeichen des städtischen Lebens.

Madura Asli Sedarah (Madas)

„Madura Asli Sedarah (Madas)“ ist eine kulturelle Organisation oder Gemeinschaftsgruppe, die sich der Bewahrung und Förderung der indigenen Traditionen, Künste und sozialen Bindungen der Maduresen von der Insel Madura in Indonesien widmet. Solche Gruppen bilden sich typischerweise, um die kulturelle Identität und Verwandtschaft (*sedarah* bedeutet „blutsverwandt“) unter den Mitgliedern zu stärken, oft durch Veranstaltungen, Sprache und traditionelle Praktiken als Antwort auf die Modernisierung.

Zentralvorstand von Madas

Der „Zentralvorstand von Madas“ ist das leitende Exekutivgremium der Organisation Madura Asli Sedarah (Madas). Er ist für die zentrale Führung, strategische Entscheidungen und die Koordination der Aktivitäten der Organisation verantwortlich. Der Vorsitzende, wie im Artikel Mohammad Taufik, vertritt Madas nach außen, beispielsweise in offiziellen Mediationsgesprächen mit Stadtvertretern.

Surabaya Youth Readiness WANI

„Surabaya Youth Readiness WANI“ ist eine im Artikel erwähnte Jugendinitiative in Surabaya, Indonesien. Der Name „WANI“ könnte für Mut oder Entschlossenheit stehen (von Javanisch/Maduresisch „wani“ = wagen/kühn sein). Im Kontext des Artikels dient das Treffen als Protestbewegung gegen Rowdytum und ethnische Spaltungsversuche. Es zielt darauf ab, die Jugend zu mobilisieren und als Symbol des Widerstands und der Einheit zu fungieren, was den historisch kämpferischen Geist der „arek Suroboyo“ aufgreift.